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KOMBINIERTE QUALIFIZIERUNGS- UND BESCHÄFTIGUNGSMAßNAHME FÜR KRAFTFAHRER 19.12.2003 - 18.12.2004
gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und den Kreis Unna In diesem Projekt werden 20 Teilnehmer im Berufsbild des Kraftfahrers qualifiziert. Bei der Zielgruppe handelt es sich vornehmlich um Aussiedler und Kontingentflüchtlinge aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion. Die meisten von ihnen (70%) sind ehemalige Teilnehmer, die den sechsmonatigen Sprachkurs beim vif erfolgreich abgeschlossen haben. Alle verfügen über Berufserfahrungen als Kraftfahrer, Traktoristen und KFZ-Mechaniker, die sie bereits in ihrem Herkunftsland erworben haben. Ein nahtloser Berufseinstieg im Anschluss an den Sprachkurs ist dieser Zielgruppe bei uns jedoch nicht möglich. Die Aufnahme einer Arbeit in Deutschland wird insbesondere dadurch erschwert, dass die Berufskraftfahrerführerscheine hier nicht mehr anerkannt werden und ihr Wiedererwerb mit hohen Kosten verbunden ist. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Teilnehmern eine Beschäftigung in deren erlernten Berufen oder in ähnlichen Tätigkeitsbereichen zu ermöglichen. Um eine hohe Vermittlungsfähigkeit zu erreichen, konzentriert sich der Qualifizierungsbedarf auf folgende Schwerpunkte: Erwerb des Führerscheins der Klasse CE, Fachunterricht, orientiert an der Ausbildung Berufskraftfahrer, Fachdeutschunterricht mit dem Ziel einer ausreichenden Kommunikationsfähigkeit am Arbeitsplatz. Eine passgenaue Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt wird durch die kontinuierliche sozialpädagogische Begleitung während dieser Maßnahme gewährleistet. Info: Das Profiling wird mit der Beratungssoftware (Vers. 1.1) "Passt genau" entwickelt von der Forschungsgruppe SAISS im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW und des Diakonischen Werkes Westfalen, durchgeführt. PASSGENAUE INTEGRATION ERWERBSFÄHIGER MIGRANTINNEN UND MIGRANTEN IN NACHGEFRAGTE BERUFSFELDER 02.02.2004 - 31.10.2004 ![]() gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und die Stadt Hamm Für dieses Projekt werden zentrale arbeitsmarkt- wie inte- grationspolitische Kompetenzen aus dem erfolgreichen Dortmunder Modellprojekt Sprache und Beruf für Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion genutzt. Im Vordergrund dieser Maßnahme steht die Förderung der Unternehmensentwicklung im Dienstleistungsbereich in der Region der Stadt Hamm. Passt genau verfolgt einen nachfrageorientierten Ansatz zugunsten der Wachstumsbranchen Logistik, Gesundheit, Einzelhandel Ernährung und Gastgewerbe, die zum einen eine starke Fluktuation durch einen Mangel an motivierten Mitarbeitern im Bereich an- und ungelernter Tätigkeiten und zum anderen über Rekrutierungsschwierigkeiten infolge wenig ausgebildeter Strukturen für eine effiziente Personalakquise verfügen. Auf der Zielgruppenseite verfolgt die Maßnahme das Ziel, die Sprachkenntnisse vor allem mit Blick auf den Bedarf am Arbeitsplatz zu erweitern sowie die am Arbeitsmarkt gefragten Normen und Werte zu vermitteln. Eine fachliche Qualifizierung dieser Zielgruppe erfolgt im Praktikum, so dass der Praktikumsbetrieb als Lern- und Arbeitsort zu verstehen ist. Vor und während der Qualifizierung finden ein Profiling und ein Coaching statt, die auf der Grundlage des arbeitsmarktlichen Bedarfs durchgeführt werden. Die Qualifizierung erfolgt über drei Module:
Modul 1: dreimonatiger berufsorientierter Sprachkurs
Modul 2: dreimonatiger dualer Integrationslehrgang –Praktikum mit zwei Rückholtagen pro Woche
Modul 3: zweimonatiges Praktikum / Vermittlung in denersten Arbeitsmarkt. Den vorgegebenen Qualitätsstandards entsprechend leistet der vif ein vollständiges Casemanagement mit dem Ziel einer passgenauen und erfolgreichen Vermittlung der Migrantinnen und Migranten in den ersten Arbeitsmarkt. Info: Das Profiling wird mit der Beratungssoftware (Vers. 1.1) "Passt genau" entwickelt von der Forschungsgruppe SAISS im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW und des Diakonischen Werkes Westfalen, durchgeführt. |